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something borrow, something blue

Nein! bereue sie nie, diese Liebkosungen, durch die Du mein dürftiges Leben schmückst! Ich kannte sie nicht, diese wonnigen Blumen, dem reinsten Boden der edelsten Liebe entblüht! Was ich zuvor nur erträumt, wird mir einmal so wundervoll wahr - auf den gemeinen Boden meines irdischen Daseins musste dieser zartbelebende und verklärende Wonnetau einmal fallen.
Nun bin ich geadelt - ich habe den höchsten Ritterschlag erhalten. An Deinem Herzen, in Deinem Auge, von Deinen Lippen - ward ich der Welt enthoben. Jeder Zoll an mir ist nun frei.
Nein! bereue sie nie! Diese Flammen, sie brennen leuchtend, rein und hell! Deine Liebkosungen - sie sind die Krone meines Lebens, die wonnigen Rosen, die mir aus dem Dornenkranze erblühten, mit dem mein Haupt einzig geschmückt war. Nun bin ich glücklich!
Du bist nun einmal das Einzige, Liebste und Beste, was mich an diese Menschenwelt fesselt, und hätte ich Dich nicht, wäre mir dieses Gefühl nicht zu Teil geworden, so würde ich auf einmal der tragischen Komödie dieses traurigen Lebens ein jähes Ende bereiten und der trügerischen Erdensonne den Rücken zuwenden. Nur in Dir und mit Dir und durch Dich kann ich noch hoffen höchstes Glück zu erfahren, so allein für mich komme ich mir so dürr, hohl und nüchtern vor, dass mir vor mir selbst graut und ich meinem eigenen Schatten entfliehen möchte in manchen Stunden.
3.10.07 22:40





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